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Naturheilweisen
Diese Therapie lässt sich in drei Bereiche einteilen:
1. Die Störfeldtherapie
Sie beruht auf der Entdeckung, dass eine Vielzahl von Beschwerden durch sogenannte Störfelder verursacht sein können. Sehr häufig sind diese Störfelder Narben. Diese Narben werden mit einem speziellen Mittel unterspritzt, um sie zu entstören. Gelingt diese Entstörung, so können die Beschwerden schlagartig verschwinden, auch wenn sie in anderen Körperregionen aufgetreten sind als in derjenigen mit der Narbe.
Der Entdecker der Neuraltherapie, Ferdinand Huneke, nannte diese Erscheinung das "Sekundenphänomen". Erstmals registrierte er dies Phänomen, als die Brüder Huneke, beides Ärzte, eine versehentliche Injektion an ihrer Schwester durchführten. Sie wurde schlagartig von einer Migräne geheilt, die zuvor mit vielen Verfahren erfolglos behandelt worden war. Grundlage des Sekundenphänomens ist die Umstimmung nervaler Regelkreise.
2. Die Segmenttherapie
Über die Beseitigung von Störfeldern hinaus wird die Neuraltherapie eingesetzt, um in den Haut-Segmenten (Head`sche Zonen) entlang der Wirbelsäule heilend zu wirken. Durch eine gezielte Injektion in solch eine Zone wird das gesamte von diesem Nerv versorgte Gebiet (Segment) therapeutisch positiv beeinflusst. Auf diese Weise können funktionelle Organstörungen behandelt werden.
3. Die Lokaltherapie
Da die Neuraltherapie mit Lokalanästhetika (örtlich betäubend wirkende Mittel) durchgeführt wird, können diese auch in Schmerzpunkte injiziert werden, um Beschwerden am Ort des Geschehens zu lindern.
Heilpraktiker injizieren diese Mittel, z. B. Procain, Lidocain und andere ausschließlich intracutan (i.c.).
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