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Naturheilweisen
Auch Iridologie, Irisanalyse und Irisdiagnostik genannt, geht diese Methode davon aus, dass die ererbte und / oder erworbene Anlage gewisser organischer Schwächen des Menschen durch Analyse der Gewebsstrukturen und den ihnen zugeordneten Zonen des Auges, speziell der Iris, erkannt werden kann. Diese Methode wurde bereits im alten Ägypten angewandt. Erste Veröffentlichungen stammen aus dem 15. Jahrhundert.
Der Anatom Lang bewies 1954 an der Universität Heidelberg, dass vom gesamten Körper mit allen Organen Leitungsbahnen über das Rückenmark zur Iris führen, und zwar segmental geordnet bis in die entsprechenden Segmente der Iris.
Die individuelle Einmaligkeit der Iris wurde inzwischen auch als Merkmal eines jeden Menschen anerkannt. Sie ist durch biometrische Prüfung zur Personenidentifikation besser geeignet als ein Fingerabdruck. Die konstanten Strukturen der Iris, die ab dem Ende der Pubertät existieren, gelten als Merkmal dafür, dass die Iris ein "genetischer Steckbrief" ist. Damit ist der Ansatzpunkt für naturheilkundlich-vorbeugende Maßnahmen gegeben.
Die Iridologie wird in meiner Praxis als zusätzliche Diagnosemethode eingesetzt, und zwar insbesondere zur Feststellung der Grundveranlagung, der Konstitution. Aus dieser Erkenntnis ergibt sich dann, in der Gesamtschau mit meinen anderen Diagnosemethoden, Ihre individuelle Therapie.
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